© Victoria Nazarova & Lukas Maier
Lorenz Widauer ist eine der auffallendsten Stimmen der jungen österreichischen Musikszene. Als Trompeter, Komponist und Bandleader bewegt er sich souverän zwischen improvisierter, zeitgenössischer und transkultureller Musik und entwickelt dabei eine eigenständige künstlerische Sprache.

Bereits mit 27 Jahren tourte Widauer weltweit – sowohl als Bandleader als auch als Sideman. Dazu zählen Christian Muthspiels Orjazztra Vienna, Shake Stew, Yvonne Moriels sweetlife:quartet sowie sein eigenes Ensemble Chez Fría, ein zeitgenössisches, transdisziplinäres Projekt, das als Auftragswerk für die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci gegründet wurde. Von 2021 bis 2024 war Widauer Solotrompeter in der renommierten Produktion Jedermann bei den Salzburger Festspielen.

Im November 2025 veröffentlichte Widauer gemeinsam mit der iranischen Oud-Spielerin und Sängerin Avin Ahmadi das Album Until We Meet Again, das von der Kritik als „ein fein austarierter Dialog, in dem Linien, Motive und Impulse mühelos ineinander übergehen“ beschrieben wurde. Nach langjähriger Zusammenarbeit mit dem deutschen Gitarristen Philipp Schiepek befindet sich ihr gemeinsames Debütalbum Bangers & Ballads derzeit in Pressung und erscheint im ersten Halbjahr 2026.

Widauer ist Träger des Hubert-von-Goisern-Kulturpreises und Gewinner des ARTEDEA- Wettbewerbs. Er arbeitete u.a. mit Miguel Zenón, Linda May Han Oh, Immanuel Wilkins, Kris Davis, Becca Stevens und Guillermo Klein. Im Herbst 2024 wurde er als Trompeter in die Focusyear Band 25 aufgenommen, ein internationales Prestigeprogramm der Musik-Akademie Basel unter der Leitung von Wolfgang Muthspiel.




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